GLOBE-Deutschland

„Globe-Deutschland“ ist im Mai 2011 als gemeinnütziger Verein von engagierten Lehrerinnen und Lehrern an nordrhein-westfälischen Schulen gegründet worden. Der Verein möchte die fruchtbare und erfolgreiche Arbeit, die in den Jahren von 1994 bis 2008 durch „Globe Germany“ angestoßen und geleistet wurde, fortsetzen. (Globe: Global Learning and Observations to Benefit the Environment)

Globe Germany war eingebunden in die weltweite Aktion des ehemaligen amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore, der für das Programm und seine Arbeit im Jahr 2007 zusammen mit dem Weltklimarat (IPCC) den Friedensnobelpreis erhalten hat. Bis zum Jahr 2008 wurde Globe Germany von der Bundesregierung in Berlin und der Kultusministerkonferenz der Länder unterstützt und finanziell gefördert. Die Federführung lag dabei bei so renommierten Organisationen wie dem „Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt“ und zuletzt von 2003 bis 2008 beim „Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften“ (IPN) an der Universität Kiel.

Im Rahmen der pädagogischen und naturwissenschaftlichen Arbeit im Globe-Programm können Schülerinnen und Schüler im weltweiten Verbund mit anderen etwa 23000 Globe-Schulen weltweit Daten erheben, Erfahrungen und Beobachtungen austauschen und die komplexen Veränderungen auf der Erde verstehen lernen. Viele renommierte Wissenschaftler sind in das Globe-Programm eingebunden und/oder unterstützen es tatkräftig, indem sie Arbeitsgruppen anleiten, Workshops durchführen oder den Unterricht besuchen.


Obwohl die Unterstützung durch die Bundesregierung/KMK wegfiel, arbeiten viele Globe-Schulen erfolgreich mit ihren Projekten im Globe-Programm weiter. Sie vermitteln auf Basis der Globe-Protokolle ihren Schülerinnen und Schülern umfangreiche Kompetenzen u. a. in den Naturwissenschaften, im Umgang mit neuen Medien und zur Nachhaltigkeit des eigenen Handelns.

Der Verein Globe-Deutschland, möchte die Arbeit der weiterhin aktiven Globe-Schulen in NRW und Deutschland wieder zusammenführen, neue Schulen aller Stufen für das Globe-Programm gewinnen und unter dem Dach von Globe International der Ansprechpartner für neue, nationale und internationale Projekte der deutschen Schulen im weltweiten Verbund der Globe-Schulen sein.

Seit den Neuwahlen auf der letzten Mitgliederversammlung besteht die Vereinsführung aus Frau A. Heyne-Mudrich (Vorsitzende), Herrn N. Schultze (stv. Vors.), Herrn T. Beer (Schatzmeister) und Frau S. Drzensla (Schriftführerin).

    

Satzung des Vereins „GLOBE-Deutschland“ (Zuletzt geändert durch die Mitgliederversammlung vom 4.2.2015)

§ l  Name, Sitz, Geschäftsjahr
Nr. l  Der Verein führt den Namen "GLOBE-Deutschland". Er nutzt die Internet-Domain www.GLOBE-Deutschland.de.
Nr. 2  Der Verein hat seinen Sitz in Paderborn. Der Verein wurde am 11.5.2011 errichtet.
Nr. 3  Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral.
Nr. 4  Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
Nr. 5  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i.S.d. Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung NRW (§ 52 (2) S..l).

§ 2  Zweck des Vereins
Nr. l  Zweck des Vereins ist Förderung von Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung an Schulen in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern deutscher und internationaler Hochschulen.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Projektarbeit an Schulen, regelmäßige Schüler- und Lehrertreffen, Zusammenarbeit mit GLOBE Europa und GLOBE-International.
Nr. 2  Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
Nr. 3  Der Verein hat die Möglichkeit mit geeigneten Partnern Kooperationen im Sinne des Vereins einzugehen und Vereinbarungen zu treffen.
Nr. 4  Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Nr. 5  Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Nr. 6  Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.

§ 3  Erwerb der Mitgliedschaft / Datenschutzerklärung
Nr. l  Mitglied des Vereins kann jede natürliche, jede juristische Person sowie Schulen und andere Bildungseinrichtungen werden. Über den Aufnahmeantrag entscheidet abschließend der Vorstand.
Nr. 2  Notwendige Angaben für alle Mitglieder des Vereins: Name und Vorname der Person/ Name der Einrichtung, Adresse, Telefonnummer sowie eine gültige E-Mail-Adresse.
Nr. 3  Die erhobenen Daten werden nur für vereinsinterne Zwecke verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

§ 4  Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet
a) mit dem Tod des Mitglieds,
b) durch freiwilligen Austritt,
c) durch Streichung von der Mitgliederliste,
d) durch Ausschluss aus dem Verein.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist. Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu rechtfertigen. Eine etwaige schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Mitgliederversammlung zu verlesen.

§ 5  Mitgliedsbeiträge
Von den Mitgliedern werden z. Z. keine Beiträge erhoben.

§ 6  Organe des Vereins
a) der Vorstand
b) die Mitgliederversammlung

§ 7  Der Vorstand
Der Vorstand besteht aus vier Personen mit folgenden Aufgaben:
a) dem l. Vorsitzenden
b) dem 2. Vorsitzenden
c) dem Schriftführer und
d) dem Kassenwart
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstandes
gemeinschaftlich vertreten.

§ 8  Amtsdauer des Vorstands
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied  (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

§ 9  Beschlussfassung des Vorstands
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom
l. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder per E-Mail einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der 2. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.
Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege, fernmündlich oder per Internet/Videokonferenz gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.

§ 10  Die Mitgliederversammlung
In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied - auch ein Ehrenmitglied - eine Stimme.
Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:
a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes; Entlastung des Vorstandes.
b) Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages.
c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.
d) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.
e) Ernennung von Ehrenmitgliedern.

§ 11  Die Einberufung der Mitgliederversammlung
Mindestens einmal im Jahr, möglichst im letzten Quartal, soll die ordentliche Mitglieder-
versammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch schriftliche Benachrichtigung (auch per E-Mail) unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktages. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

§ 12  Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom
2. Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter. Das Protokoll wird vom Schriftführer geführt. Ist dieser nicht anwesend, bestimmt der Versammlungsleiter einen Protokollführer.
Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens beschließt die
Mitgliederversammlung.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
Die Mitgliederversammlung fasst alle Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung (einschließlich des Vereinszweckes) ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünfteln
erforderlich.
Für die Wahlen gilt Folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.

§ 13  Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins sowie die Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden sind.

§ 14  Außerordentliche Mitgliederversammlungen
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Die muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Zehntel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 10, 11, 12 und 13 entsprechend.

§ 15  Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung
Nr. l  Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 12 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

Nr. 2  Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den ‚NABU- Naturschutzbund Deutschland e.V.‘, 10108 Berlin, Registergericht AG Stuttgart, Registernr.: VR 2303, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Die Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 11.5.2011 verabschiedet.
Unna, den 11.5.2011

Thomas Beer
Sonja Drzensla
Anna Heyne-Mudrich
Jörg Hüttenhoff
Marita Veltrup


Die vorstehende Satzung wurde geändert durch Beschlüsse der Mitglieder-
versammlungen vom 12.11.2011 und vom 4.2.2015.